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Die Mittelflussrechnung unterteilt sich in drei Kategorien:
Die Einnahmen und Ausgaben werden in den jeweiligen Bereichen gegenübergestellt. Addiert zeigen die einzelnen Geldflüsse die gesamte Zunahme oder Abnahme der flüssigen Mittel und Geldanlagen in einem Unternehmen für das jeweilige Rechnungsjahr an. Damit bilden sie den aktuellen Bestand ab.
Schon bei Unternehmensgründungen steht der Geldfluss im Zentrum. Sieht man von den gesetzlichen Vorschriften ab, die grosse Unternehmen zur Aufstellung verpflichten, spielt die konsolidierte Geldflussrechnung auch eine grosse Rolle als Führungsinstrument für den Betrieb. Am Jahresende gibt sie nicht nur Aufschluss über vergangene Geldeinnahmen und -ausgaben, sondern erlaubt anhand dieser auch Prognosen für die Zukunft. Mit ihrer Hilfe kannst du den Finanzmittelbedarf und die Zahlungsverpflichtungen für das folgende Geschäftsjahr ermitteln und die zukünftige Liquidität sichern. Zusätzlich kannst du sie für eine Überprüfung der Jahresrechnung nutzen. Da die Mittelflussrechnung ein vielseitiges Tool für die Finanzbuchhaltung darstellt, empfiehlt sie sich trotz des Zeitaufwandes auch für kleinere bis mittelständige Unternehmen.
Mit Geldmitteln sind nicht nur die flüssigen Mittel wie Zahlungsmittel aus Bargeldbeständen und Sichtguthaben bei Banken gemeint. Die Rechnung bezieht sich auch auf kurzfristige Geldanlagen. Zu dieser Gruppe gehören solche, die sich jederzeit innerhalb einer Zeitspanne von 90 Tagen liquidieren lassen und dabei nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen. In diesen Bereich fallen auch Kreditkarten- und Debitguthaben, jedoch keine Aktien. Der Bestand der flüssigen Mittel und kurzfristigen Geldanlagen bildet gemeinsam die Gesamtsumme aller Geldmittel.
Bei der Erstellung der Geldflussrechnung gibt es zwei Möglichkeiten der Darstellung: die direkte und die indirekte Methode. Bei Ersterer stellst du die Aufwendungen und Erträge des Geldflusses einander gegenüber und fasst diese in einem Saldo zusammen. Bei der indirekten Methode leitest du vom Jahresergebnis der Erfolgsrechnung zum Geldfluss über. Dabei stellst du Differenzen zwischen dem Jahresergebnis der Erfolgsrechnung und dem Geldfluss fest, die nicht zu einem Geldeingang oder -ausgang geführt haben. Diese bezeichnet man als liquiditätsunwirksame Vorgänge, da sie zu keiner Veränderung der Geldmenge führen.
Abschreibungen gehören in den Bereich des Netto-Geldflusses aus betrieblicher Tätigkeit. Bei dem betrieblichen Geldfluss zeigt die konsolidierte Geldflussrechnung den Cashflow des Unternehmens an. Bei einem negativen Cashflow spricht man von einem sogenannten Cashdrain, also einem Geldabfluss, der in der Regel zur Aufnahme von Darlehen oder einem Abbau des Finanzvermögens führt.
Um die Liquidität und Investitionskraft des Unternehmens zu gewährleisten, solltest du Zahlungsmittelüberschüsse aufzeigen können. Ein positiver Geldfluss aus betrieblicher Tätigkeit ist wichtig für den Ausgleich eines negativen Geldflusses aus Investitionen. Berechnet wird der Mittelfluss hier durch die Bereinigung des Jahresergebnisses der Erfolgsrechnung um liquiditätswirksame Aufwendungen wie Abschreibungen, liquiditätsunwirksame Erträge wie Buchgewinne und Veränderungen der Nettoumlaufvermögenslage.
Neben dem Geldfluss aus betrieblicher Tätigkeit zählst du in der Mittelflussrechnung zudem den Geldfluss aus Investitionstätigkeiten und den Geldfluss aus Finanzierungstätigkeiten auf. Zu Ersterem gehört auch die Anlagetätigkeit des Unternehmens. Hier zeigst du an, wie viele Ausgaben für die öffentliche Aufgabenerfüllung und Generierung zukünftigen ökonomischen Nutzens anfallen. In der Regel übersteigen die Ausgaben die Einnahmen, sodass der Geldfluss negativ ausfällt. Zur Rechnungsstellung erfolgt eine Bereinigung der Nettoinvestitionen um die liquiditätsunwirksamen Übertragungen zwischen dem Verwaltungs- und Finanzvermögen, den liquiditätsunwirksamen Einnahmen und Ausgaben und den Rechnungsabgrenzungen.
Bei dem Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit zeigt die Mittelflussrechnung die Zahlungsverpflichtungen gegenüber Gläubigern auf. Dazu gehören sowohl kurzfristige als auch langfristige Verbindlichkeiten wie Darlehen und Kredite. Dieser Bereich der Geldflussrechnung dient der Prognoseerstellung für zukünftige Zahlungsansprüche gegenüber den Kreditgebern. Die Berechnung erfolgt hier direkt über die Jahresbilanz. Bei Gemeinden, die nicht über eigene Geldmittel verfügen, berücksichtigt die Rechnung zudem das Kontokorrent.
Da es sich bei einem Unternehmen in der Regel um einen Zusammenschluss von mehreren Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zieles handelt, ergibt sich hier schnell die Frage nach der Rechtswirksamkeit von Handlungen, die in Vertretung anderer Personen geschehen. Um diese zu gewährleisten, bedarf es einer Vertretungsbefugnis. Diese reguliert die Befugnisse einer Person im Verhältnis zu den vertretenen Personen. Auf welche Handlungen der Vertreter im genauen Zugriff erhält, setzt der Umfang der Befugnis fest.
Wohl jeder Unternehmer möchte seine eigene Firma in die besten Hände geben, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, um sich zur Ruhe zu setzen. Doch eine Unternehmensnachfolge will genau geplant und vorbereitet werden. Fähige Mitarbeiter müssen in Führungsaufgaben eingearbeitet oder ein externer Kandidat gesucht werden. Wer die Übergabe seiner Firma frühzeitig vorbereitet, erleichtert sich selbst die Arbeit und schafft die Voraussetzung für einen geordneten und ruhigen Übergang, der auch im Interesse der Belegschaft ist. Das setzt voraus, sich eingehend mit den möglichen Optionen zu beschäftigen, diese zu bewerten und sich dann für die beste Lösung zu entscheiden.
Wenn du dich als Privatanleger aktuell mit den Themen Börse, Geld und Dividenden beschäftigst, bist du bestimmt bereits über den Begriff ETFs Sparplan gestolpert. Die Indexfonds sind bei Anlegern angesagt und bieten neben einer attraktiven Rendite auch vergleichsweise geringe Risiken. Kunden weltweit fragen bei ihrem Anbieter entsprechende Produkte nach und möchten wissen, welchen Betrag sie investieren sollen. Hier erfährst du, wie du ein passendes Portfolio aufbaust und was einen guten Sparplan auszeichnet.
Es gibt sie überall, in fast jeder Stadt: Non-Profit-Organisationen. Wir bringen sie häufig mit gesellschaftlich relevanten und vor allem sozialen Themen in Verbindung. Dabei gibt es spezielle Merkmale, wie NPOs aussehen, welche Aufgaben sie übernehmen und wie sie strukturiert sind. In diesem Ratgeber stehen alle wichtigen Fragen und Antworten zum Thema Non-Profit-Organisationen.
In einer Organisation wie einem Unternehmen taucht es häufig auf, zum Beispiel bei der Zusammenarbeit im Team: das Silodenken. Wenn du in deiner Karriere bereits in mehreren Firmen tätig warst, die dort herrschende Kultur kennengelernt hast und verschiedene Führungskräfte und Kollegen erleben durftest, hast du vielleicht schon erfahren, wie gefährlich das Silodenken für den Erfolg sein kann. Denn wer Silodenken betreibt, blickt nicht mehr über den Tellerrand hinaus. Hier erfährst du, was Silodenken genau ist und was du und deine Firma dagegen unternehmen könnt.
Venture Capital – auch als Wagniskapital bezeichnet – ist auf der einen Seite eine interessante Form der Finanzierung. Einem vergleichsweise hohen Verlustrisiko stehen dabei grosse Chancen auf attraktive Gewinne gegenüber. Auf der anderen Seite ist es für angehende Gründer eine Möglichkeit, an Geld für ihr Startup zu kommen. Meist zieht sich der Geldgeber nach der Anlaufphase wieder zurück und verkauft seine Beteiligung zu einem höheren Preis. Ob Venture Capital in der Schweiz für Anleger eine gute Empfehlung ist oder für einen jungen Selbständigen als Finanzierungsquelle in Frage kommt, ist immer unter Berücksichtigung der individuellen Situation zu betrachten.
Das anorganische Wachstum steht im Gegensatz zum organischen Wachstum. Während bei diesem ein Unternehmen wächst, weil es unter anderem neue Produkte auf den Markt bringt, wächst ein Unternehmen beim anorganischen Wachstum durch den Zukauf anderer Unternehmen. Es wächst also nicht aus eigener Kraft heraus, sondern indem es sich andere Unternehmen einverleibt. Man spricht hier auch vom „externen Wachstum“.