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Tagesgeld ist eine Art von Einlagensicherung von Geld, das du in absehbarer Zeit brauchen wirst – im Gegensatz zu einem Sparbuch etwa, wo du das Geld für mehrere Jahre hinterlegst. Die Zinsen sind höher als bei einem Girokonto und meistens auch besser als bei einem Sparbuch. Man verwendet das Tagesgeldkonto, um Geld kurzfristig anzulegen. Nach dem Prinzip „aus den Augen, aus dem Sinn“ zahlt man zum Beispiel monatlich etwas Geld vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto ein, weil man das Geld für den nächsten Urlaub, für den Autokauf oder für Reparaturen sparen möchte. Das lässt sich als Dauerauftrag bei der Kontoführung einrichten. Damit lässt sich ein einfacher Sparplan einrichten. Einer der Vorteile ist die Flexibilität: Die Laufzeit von Tagesgeldkonten ist nicht festgelegt. Du kannst also jederzeit auf das Tagesgeld zugreifen. Somit lässt sich auch gut für ungeplante Ausgaben sparen. Allgemein sind die Vorteile vom Tagesgeld:
So gut wie alle Sparkassen und andere Banken bieten ein Tagesgeldkonto für Privatkunden an. Im Ausland ist die Kontoeröffnung eines Tagesgeldkontos wesentlich einfacher als in der Schweiz. Deutsche Sparkassen etwa bieten ein Tagesgeldkonto ab jedem Einzahlungsbetrag an. In der Schweiz hingegen beträgt die Anlagesumme 100.000 Schweizer Franken. Mit solchen hohen Mindesteinzahlungen richtet sich das Angebot in erster Linie an gut situierte Anleger, die ihr Geld auf eine traditionelle Art anlegen wollen. Hier nennt man das Tagesgeld auch „Call-Geld“.
Das Tagesgeld hat ein Problem: Es gibt keine Zinsgarantie. Die Zinsen bei einem Tagesgeldkonto können im Laufe der Zeit sinken oder steigen. Anders sieht es beim Festgeld aus. Hier sind die Zinsen garantiert. Zu Beginn des Festgeldkontos legt man die Zinsen bis zum Ende der Laufzeit fest. Ein Nachteil: Du bist nicht flexibel, was das Abheben des Geldes anbelangt. Das Festgeld gilt für die gesamte Laufzeit, die du vor der Eröffnung des Kontos festlegst. Die Angebote reichen beim Festgeld von einigen Monaten bis zu einem Jahr oder bis zu zehn Jahren. Niedrige Laufzeiten können von Vorteil sein, wenn in der Zwischenzeit sich die Zinssätze erhöhen.
Zinssicherheit ist mit einem Tagesgeldkonto nur schwer zu erreichen. Sie eignen sich daher kaum für langfristiges Sparen. Dafür sind Festgeldkonten besser geeignet. Sollten der Zinsertrag in absehbarer Zeit sinken, dann lohnt sich eventuell ein Wechsel des Guthabens auf das Festgeld. Die Zinsen beim Tagesgeld liegen aktuell – Stand 2020 – zwischen etwa 0,10 Prozent bis zu höchstens 0,60 Prozent. Bei manchen Banken können die Zinsen auch nur 0,01 Prozent betragen. Üblicherweise zahlen die Banken und Sparkassen die Zinsen einmal pro Monat aus, manche auch in Abständen von zwei Wochen. Je häufiger sie das Geld auszahlen, desto mehr profitierst du von den Zinseszinsen.
Wie bereits beschrieben, ist die Laufzeit von Festgeld flexibel. Es gibt keine festen Zeiträume, in der du das Konto halten musst. Das eingezahlte Geld lässt sich jederzeit abheben. Bei einem längerfristigen Zeitraum lohnt sich ein Festgeldkonto eher. Das liegt unter anderem an den Schwankungen bei den Zinsen. Mit einem Festgeldkonto betragen die Zinsen genau den zuvor vereinbarten Wert. Da man bei der wirtschaftlichen Lage eher von sinkenden Zinsen ausgehen kann, lohnt sich das Tagesgeld für einen Horizont von mehreren Jahren eher nicht.
Damit das Tagesgeld auch eine sichere Geldanlage bleibt, braucht es eine Einlagensicherung. Diese schützt das Guthaben des Kundenkontos im Falle einer Insolvenz der Bank. Je nach Anbieter und je nach Land gibt es unterschiedliche Höhen an Einlagen. Im gesamten Raum der Europäischen Union gilt seit dem 1. Januar 2011 eine gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro. Diese gilt pro Kunde und Bank. Damit sind Guthaben auf ausländischen Tagesgeldkonten bis zu einer Höhe von 100.000 Euro geschützt. In der Schweiz ist die Situation nicht anders. Auch hier gibt es eine Einlagensicherung von 100.000 Schweizer Franken. Diese ist seit dem 1. Juli 2004 gesetzlich verankert. Allerdings werden nur insgesamt sechs Milliarden Schweizer Franken bei einem Entschädigungsfall für privilegierte Einlagen bereitgestellt.
Viele Banken werben Neukunden an, indem sie hohe Zinssätzen bei Tagesgeldkonten anbieten. Wer bereits ein Kundenkonto bei der Bank hat, der bekommt möglicherweise weniger Zinsen im Vergleich zu jemandem, der sich erst anmeldet. So ist es auch möglich, von Bank zu Bank zu wechseln, um die besten Zinserträge für Neukunden zu ergattern.
Dein Konto ist leer und du weisst nicht, wohin das Geld verschwunden ist? Bei dir bleibt am Monatsende einfach nie etwas übrig? Wenn das der Fall ist, ist es höchste Zeit für eine Budgetberatung. Dort weisen dir professionelle Budgetberater kostenlos den Weg aus der Schuldenfalle und zu einem Leben ohne Geldsorgen. Deine Fragen zum Thema Budgetberatung beantworten wir hier.
Viele Menschen möchten sich schon heute in bestimmten Bereichen ihres Lebens, für berufliche Eventualitäten und für den Fall ihres Todes absichern. Das ist in den meisten europäischen Ländern möglich, weil ein umfangreiches Angebot an sozialen Sicherheitsleistungen zur Verfügung steht, wobei jeder Staat für seine Bürger einen Versicherungsschutz in einem bestimmten Umfang gewährt. Eine der wichtigsten Schweizer Sozialversicherungen ist die Ausgleichskasse, die gleichzeitig auch Teil der Invaliden- und Alters- und Hinterlassenenversicherung ist.
Hast du gewusst, dass etwa 60 Prozent aller Arbeitnehmer in der Schweiz sich für eine Frühpensionierung entscheiden? Natürlich ist diese mit zusätzlichen Kosten und Einbussen verbunden. Mit ein wenig Hintergrundwissen umgehst du diese aber geschickt und freust dich über einen früheren Ruhestand. Das reguläre Rentenalter liegt in der Schweiz bei 65 Jahren für Männer und derzeit bei 64 Jahren für Frauen – Letzteres soll aber auf 65 Jahre angeglichen werden. Gut beraten ist, wer nicht so lange arbeiten muss. Alles Wissenswerte über die Frühpensionierung in der Schweiz gibt es hier.
Das Bedürfnis, in ihrem Beruf vorwärtszukommen und sich weiterzubilden, haben viele Menschen. Beruflicher Erfolg ist Personen wichtig, die in ihrem Leben etwas erreichen wollen. Wer bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung und berufliche Praxis verfügt und das Gefühl hat, noch mehr zu wollen, kann sein Können und Fachwissen mit Absolvieren einer Berufsprüfung und dem eidgenössischen Fachausweis vertiefen. Wer einen eidgenössischen Fachausweis erhalten kann, welche beruflichen Chancen er bietet und welche Qualifikationen du dafür benötigst, erfährst du im folgenden Ratgeber.
Viele Unternehmer brauchen grössere Investitionen, um überhaupt arbeiten zu können. Als Handwerker kann das der Lieferwagen, als Webdesigner der Hochleistungscomputer oder als Hersteller eine ganze Fabrikhalle sein. Wer in seinem Geschäft grössere Anschaffungen wie Immobilien, Maschinen oder Fahrzeuge macht, muss abschreiben. Damit stellst du die korrekte buchhalterische Handhabung deines sogenannten Anlagevermögens dar. Denn dieses verliert in der Regel über seine Nutzungsdauer hinweg an Wert. Die wichtigsten Fakten zur Berechnung und Buchhaltung dieser Wertminderung gibt es hier.
Professionelle Schuldeneintreiber und Inkassounternehmen sind eine Variante, wenn du Schulden eintreiben willst. Hast du selbst Schulden gemacht, nehmen diese Dienstleister unter Umständen Kontakt mit dir auf und verlangen die Zahlung der offenen Forderung. Wenn du dich fragst, ob du selbst Schulden eintreiben willst oder einen Profi damit beauftragst, solltest du die Vor- und Nachteile kennen und gegeneinander abwägen. Bei einer geringen Summe oder bei einer Forderung gegen einen guten Freund oder einen Bekannten ist es dir vielleicht sogar unangenehm, einen externen Anbieter einzuschalten. Schulden eintreiben funktioniert auch privat, wenn du ein paar wichtige Regeln beachtest.