Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Der Kontenrahmen ist die Auflistung aller Konten, die für die Buchungsfälle eines Unternehmens von Bedeutung sind. Dieser Kontenrahmen dient als Vorlage, aus denen sich jedes Unternehmen seinen eigenen Kontenplan erstellt. Der Kontenplan beinhaltet dementsprechend nur die Konten, die für den jeweiligen Geschäftszweig von Belang sind. Grundsätzlich enthält jeder Kontenplan wichtige Konten wie Forderungen und Verbindlichkeiten, aber auch Abschreibungen und Wertberichtigungen. Ein Unternehmen kann daher den in der Schweiz bestehenden Kontenplan minimieren, indem nicht alle Konten berücksichtigt werden. Es ist aber auch möglich, den Kontenrahmen aufzustocken, indem weitere Konten hinzugefügt werden. Ein Beispiel: Das Konto KFZ-Kosten wird aufgesplittet und für jedes Fahrzeug eines Unternehmens extra geführt.
Der offizielle, in der Schweiz verwendete Kontenrahmen nennt sich KMU. Er besteht aus insgesamt neun Kontenklassen, diversen Kontenhauptgruppen und Kontengruppen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind die einzelnen Konten, die aus jeweils vier Ziffern bestehen. Dieser Kontenrahmen ist nach dem sogenannten Abschlussgliederungsprinzip aufgebaut und bildet die Basis sowohl für die Bilanz als auch die Erfolgsrechnung eines Unternehmens. Der Schweizer KMU Kontenrahmen unterscheidet sich ein wenig von dem Aufbau in anderen Ländern. Er beinhaltet acht Klassen, wobei alle Konten einheitlich gegliedert sind. Dieser Kontenrahmen ist betriebsunabhängig und beinhaltet dementsprechend sehr viele Konten. Nur wenige Betriebe benötigen für ihre Buchhaltung tatsächlich alle Konten.
In der Schweiz gilt ein einheitlicher Kontenrahmen, aus dem sich die Unternehmen ihren eignen Kontenplan erstellen. Diese Vereinheitlichung ist wichtig und sinnvoll, denn nur so können sich auch Dritte schnell einen Überblick über die Lage des Unternehmens schaffen. Die ersten beiden Klassen des Schweizer Kontenrahmens beinhalten die sogenannten Bestandskonten. Alle anderen Klassen sind den Erfolgskonten vorbehalten. Aktiva und Passiva müssen am Jahresende dieselbe Summe ergeben. In der Kontenklasse 9 ergibt sich dann der Jahresgewinn oder Verlust, der durch die Buchführung klar ersichtlich wird.
Die Forderungen, meist Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, findest du im Schweizer Kontenplan auf der Aktivseite. Sie werden dem Umlaufvermögen zugeordnet. Hierbei handelt es sich um Vermögenswerte, die den Ertrag deines Unternehmens erhöhen. Jedes Mal, wenn du ein Produkt oder Dienstleistungen verkauft hast, erhöht sich diese Position also entsprechend.
Im Gegensatz zu Forderungen sind Verbindlichkeiten ein Aufwand für dein Unternehmen. Für diese Verbindlichkeiten erhältst du in der Regel eine Eingangsrechnung, die du entsprechend verbuchen musst. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stehen auf der Passivseite und mindern deinen Gewinn. Der Rechnungsbetrag wird aufgesplittet in einen Nettobetrag, die Steuern und den Bruttobetrag. Die Vorsteuer buchst du auf ein separates Konto und bekommst sie vom Finanzamt zurückerstattet.
Abschreibungen werden in der Kontenklasse 6 gebucht. Als Abschreibungen werden alle Wertminderungen bezeichnet, die durch die regelmässige Nutzung entstehen. Das betrifft Vermögensgegenstände sowohl des Anlage- als auch des Umlaufvermögens. Sinn der Abschreibung ist es, die Anschaffungskosten des jeweiligen Gegenstandes auf die Jahre der Nutzung aufzuteilen. Es gibt verschiedene Arten der Abschreibung. Nutzt dein Unternehmen Güter über mehrere Jahre hinweg, ist zum Beispiel die lineare Abschreibung sinnvoll. Die Abschreibungen werden auf der Aktivseite einer Bilanz ausgewiesen und mindern so deinen Gewinn. Dies wiederum hat zur Folge, dass du Steuern sparen kannst. Abschreibungen kannst du also ganz gezielt einsetzen, um deine Bilanz positiv zu beeinflussen.
Neben den Forderungen und Verbindlichkeiten, die ein jedes Unternehmen hat, gibt es noch weitere Konten, die regelmässig bebucht werden müssen. Dazu zählen unter anderem:
Der Personalaufwand etwa ist in der Buchhaltung ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Selbst wenn du als Alleinunternehmer agierst, entstehen monatlich Personalkosten wie dein Lohn oder dein Gehalt. Für Wertberichtigungen wird im Schweizer Kontenrahmen die Endziffer 9 empfohlen. Nicht verwechseln darfst du Wertberichtigungen mit Wertschriften. Unter Wertschriften versteht man Aktien und Obligationen. Sie zählen zum Umlaufvermögen und sind wertvolle Puffer für die Liquidität des Unternehmens. Etwas schwieriger wird es, wenn du mit Fremdwährungen arbeitest. In diesem Fall musst du dir eine Tabelle Wechselkurse einrichten. Sowohl die Aktiv- als auch die Passivkonten können neben der Standardwährung CHF in diversen Fremdwährungen eingerichtet werden.
Ein Investmentfonds sollte bei jedem Anleger ein fester Bestandteil des Portfolios für den Aufbau von privatem Vermögen sein. Der perfekte Investmentfonds passt optimal zu den Anlagezielen des Investors. Ausserdem spielt seine Risikobereitschaft eine Rolle. Betrachtest du dir sich das enorm umfangreiche Angebot an Fonds, wird dir schnell klar, wie schwer die Auswahl des besten Fonds für Anleger ist. Wenn du weisst, wie Fonds funktionieren und wie du den richtigen Fonds für dich findest, kannst du schon mit geringen monatlichen Beträgen einen ordentlichen Betrag ansparen. Er dient dir als Rücklage für grössere Anschaffungen oder zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge.
Wenn du eine Immobilie kaufen willst, stellt sich dir auch die Frage nach einer passenden Finanzierung. Die monatliche Rate für das Darlehen soll so bemessen sein, dass du sie langfristig sicher tragen kannst. Zu den Kosten für den Kredit kommen noch die Ausgaben für Versicherungen hinzu. Sie dienen dazu, den Besitzer des Objekts vor den finanziellen Folgen von Schäden an Haus und Hof zu schützen. Um die voraussichtliche Hypothek für dein Haus selbst zu berechnen, genügen wenige Angaben. Was dabei zu beachten ist, erfährst du in diesem Ratgeber.
Wer ein Einzelunternehmen gründen möchte, steht meistens vor einer Reihe von Fragen. Diese betreffen allen voran das "Wie": Wie gründe ich eine Firma? Wie gestaltet sich der Gründungsprozess von Anfang bis Ende? Wo stelle ich einen Antrag? Wie regle ich Steuerangelegenheiten? Der erste Schritt gilt als der schwierigste, da die meisten Menschen oftmals nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Doch keine Sorge, ein Unternehmen zu gründen ist keine Raketenwissenschaft. Wir leiten dich Schritt für Schritt durch den Ablauf. Mit unserem Ratgeber lernst du schnell und effizient, wie du erfolgreich in dein Business startest.
Kreditzinsen, Dividenden bei Aktien, Erträge aus Tageskonten und Sparbüchern: Wer Zinssätze berechnen kann, ist in der Lage, Geldanlagen und Kredite besser einzuschätzen. Zinsrechnung kann kompliziert erscheinen. Doch mit Grundkenntnissen und ein paar simplen Tricks kannst du als Kreditnehmer oder Geldanleger die Formeln der Banken und Börsenunternehmen besser verstehen. Nimm sowohl dein privates als auch geschäftliches Geldwachstum und die Entwicklung deiner Schulden selbst in die Hand. Wir zeigen dir, wie du einfach Zinssätze berechnen lernst.
Offene Immobilienfonds sind eine gute Empfehlung für Anleger, die sich ein Investment mit hoher Sicherheit und solider Rendite wünschen. Das Angebot an Immobilienfonds ist riesig. Bevor du dich für einen Fonds entscheidest, solltest du für dich festlegen, welche Kriterien deine Geldanlage erfüllen soll. Damit grenzt du die enorm grosse Auswahl ein, sodass es für dich leichter ist, eine gute Anlage zu finden. Doch welche Kriterien sind wichtig, und woran erkennst du ein empfehlenswertes Investment? In diesem Ratgeber erfährst du alles, was rund um offene Immobilienfonds interessant ist.
Mit Aktien erwerben Anleger einen Anteil eines Unternehmens und werden so zu Aktionären. Üblicherweise wird dafür ein Depot bei einer Bank benötigt. Zahlreiche Menschen möchten es aber vermeiden, in jede Aktie einzeln zu investieren. Für sie besteht die Möglichkeit, Aktienfonds zu akquirieren. Grundsätzlich ist ein Aktienfonds, auch als Anlagefonds bezeichnet, ein Portfolio aus Aktien. Analyse und Auswahl sowie Ein- und Verkauf werden hierbei von einem sogenannten „asset management“ geregelt und erfolgen nicht durch den Anleger selbst. Jeder dieser Aktienfonds hat sein eigenes Fachgebiet. Das können beispielsweise Aktien aus einer bestimmten Branche, einem Land oder einem Index sein.