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Durch die Investitionsrechnung erfasst du genau, ob sich eine Investition lohnt. Sie wird entsprechend vor einer Neuanschaffung durchgeführt und erlaubt durch verschiedene Berechnungsverfahren den Überblick, welche Vorteile und Nachteile durch die Investitionsmassnahme entstehen.
Unterteilt wird das Rechnungsverfahren in die statische und die dynamische Investitionsrechnung. Das statische Verfahren bietet erste Lösungen, jedoch keine Berücksichtigung der Zinseffekte. Vielmehr wird ein Durchschnittswert der zu erwartenden Kosten und Umsätze angesetzt. Auf lange Sicht erfolgt so keine optimale Übersicht, weshalb die statischen Modelle mehr für kurzfristige Berechnungen dienen. Im dynamischen Verfahren werden dagegen die Zahlungseingänge und Auszahlungen zeitlich erfasst, was eine langfristige Berechnung ermöglicht. Hierfür stehen ebenfalls mehrere Methoden zur Verfügung.
Bei der statischen Investitionsrechnung gibt es vier Berechnungskonzepte, die teilweise aufeinander aufbauen und in der Praxis oftmals für den besseren Überblick kombiniert werden. Diese sind:
Die komplexer aufgebaute dynamische Methode enthält erweiterte Berechnungsmöglichkeiten, die eine höhere Genauigkeit über alle Investitionsgüter gestattet. Die wichtigsten Verfahren sind:
Die statische Investitionsrechnung bietet den Vorteil, dass sie für Unternehmen sehr unkompliziert ist und daher schnell und kurzfristig gute Lösungen und Ergebnisse bietet. Dabei handelt es sich im Prinzip lediglich um eine vereinfachte Vergleichsrechnung aller Kosten und Gewinne. Nachteilig ist die Ungenauigkeit, da lediglich ein Geschäftsjahr erfasst wird. Das erlaubt nur einen Durchschnittswert anzusetzen, wobei zeitliche Unterschiede für die Einnahmen und Kosten nicht mit einbezogen werden.
Bei den dynamischen Berechnungsmethoden ist das Ergebnis wesentlich präziser. Zwar ist das Verfahren deutlich komplexer, es hat jedoch den Vorteil, dass auch der zeitliche Ablauf aller Kostenvorgänge berücksichtigt wird. Das umfasst nicht nur eine Periode, sondern mehrere Geschäftsjahre, ebenso wie die Erfassung aller zeitlichen Unterschiede bei Einnahmen und Ausgaben und die Zinseszinseffekte.
Die dynamische Methode ermöglicht immer die Erfassung des Zeitwerts des Geldes, sodass das Konzept entscheidend präziser und aussagekräftiger ist und auch über Investitionen eine Berechnung ermöglicht, die längerfristig Geld einbringen sollen. Das macht die Realisation grösserer Projekte möglich, die auch auf eine bestimmte Zielgruppe abzwecken. Durch das Konzept lassen sich Investitionsprojekte besser erfassen. Zentral bleibt dabei immer die Auflage der Kapitalwertmethode, durch die die Gesamtsumme aller Einkünfte und Ausgaben der Investition abgezinst wird, wodurch sich ein genauer Nettobarwert ergibt. Die Zielgruppe für diese Berechnungsmethode sind sowohl kleinere als auch grössere Unternehmen.
Durch das Erfassen von Durchschnittswerten ist die statische Investitionsrechnung eher ungenau und nicht für die langfristige Realisation von Projekten geeignet. Daher empfiehlt es sich, das Verfahren nur bei geschäftskritischen und kleineren Anschaffungen durchzuführen. Die statische Methode kann dabei immer ein erster Anhaltspunkt sein, sollte jedoch durch eine dynamische Investitionsrechnung ergänzt werden. Die Zielgruppe der dynamischen Methode umfasst daher ganz unterschiedliche Geschäftskonzepte.
Was ist ein Unternehmen wert, jetzt und in Zukunft? Lohnt sich ein Investment in eine bestimmte Firma und welcher Marktpreis ist für eine Unternehmung oder eine Immobilie zu erwarten? Beim Verkauf, bei der Unternehmensnachfolge oder bei einer möglichen Investition spielt eine Kennzahl eine tragende Rolle: der Ertragswert. Wir schauen uns diese wichtige betriebswirtschaftliche Information einmal näher an und klären die wichtigsten Fragen rund um den Ertragswert.
Die Finanzbuchhaltung ist gesetzlich vorgeschrieben und bestimmt die Abrechnungsrichtlinien im Unternehmen. Damit ist sie Teil des Rechnungswesens und beinhaltet eine Auflistung aller Aufwendungen und erzielten Erträge von kleinen, mittleren oder grossen Unternehmen. Ihr Ziel ist dabei immer, die Buchhaltung für eine Rechnungsperiode zu erstellen und dadurch die eigentliche Vermögenslage eines Unternehmens genau zu dokumentieren. So erlaubt sie auch, den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes herauszustreichen. Dies geschieht durch eine Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.
Die gesamte Schweizer Sozialversicherungsstruktur basiert auf dem Zusammenwirken verschiedener Versicherungssysteme. Dazu gehören auch die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV, die den Existenzgrundbedarf sichern soll, wenn das Einkommen wegfällt. Personen, die in Pension gehen, erhalten dann eine AHV-Rente. Diese wird über das Jahreseinkommen berechnet, das für die Höhe des Betrags massgebend ist und sich aus dem Erwerbseinkommen sowie den Betreuungs- und Erziehungsgutschriften zusammensetzt. Die Rente kann sich jeder durch die AHV berechnen lassen. Ab einem Alter von 40 Jahren ist die Vorausberechnung alle fünf Jahre kostenlos.
Das partiarische Darlehen ist ein Kredit, bei dem der Kreditgeber einen Anteil des Gewinns oder des Umsatzes eines Unternehmens erhält. Natürliche oder juristische Personen leihen einem Unternehmen Geld und erhalten im Gegenzug eine Beteiligung an der Firma. Somit passt die Definition „Darlehen mit Gewinnbeteiligung“ am besten. Vor allem für Startups ist das partiarische Darlehen ein gutes Finanzierungsmittel für zukünftige Investitionen. Aber auch für den Geldgeber kann ein partiarisches Darlehen sehr gewinnbringend sein: Je grösser der Erfolg und damit der Gewinn des Unternehmens, desto rentabler ist die Beteiligung. In diesem Beitrag erhältst du alle wichtigen Informationen zu dieser besonderen Darlehensform.
Für besonders risikoaffine Anleger stehen Optionsscheine als Anlageprodukte zur Auswahl. Die Funktionsweise dieser Papiere ist relativ kompliziert, sie eignen sich daher eher für den erfahrenen Anleger, der über das notwendige Wissen für diese Geldanlage verfügt. Da die Optionsscheine für Unternehmen und Anleger heute eine so wichtige Rolle spielen, lohnt sich die Beschäftigung mit diesem klassischen Hebelprodukt aber selbst für den interessierten Laien. Wenn du einmal verstanden hast, wie sich die Optionsscheine einsetzen lassen, kannst du bei diesem spannenden Thema besser mitreden.
Die betriebswirtschaftliche Auswertung gehört zu den wichtigsten Instrumenten der Unternehmenssteuerung. Vor allem für Freelancer und kleine Unternehmen bietet sie wichtige Anhaltspunkte über die aktuelle Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben, von Umsätzen und Gewinnen. Die Auswertung kann monatlich erstellt werden, es sind allerdings auch vierteljährliche Auswertungen möglich. Wer weiss, wie man eine betriebswirtschaftliche Auswertung richtig einsetzt und welche Aussagen sich daraus ableiten lassen, hat die besten Chancen, sein kleines Unternehmen solide und erfolgreich aufzubauen. Am besten lässt man diese Auswertung von einem Fachmann erstellen, der darauf spezialisiert ist. Ein Steuerberater ist häufig der geeignete Ansprechpartner.