Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Treuhänder in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Günstige Hypothekenzinsen finden? Mit diesen Tipps kein Problem

Günstige Hypothekenzinsen finden? Mit diesen Tipps kein Problem

Ein Hausbau birgt für die meisten Menschen unzählige neue und spannende Erfahrungen. Es gilt, persönliche Wünsche, finanzielle Fähigkeiten und bauliche Besonderheiten zu vereinbaren. Soll mit ökologischen Materialien gebaut werden? Sind spezifische Herausforderungen beim Innenausbau zu beachten? Doch noch bevor Planung und Bau beginnen, steht die Frage nach der passenden Finanzierung an. Wenn du langfristig finanzieren willst, ist ein Annuitätendarlehen meist die richtige Wahl. Für dieses Darlehen zahlst du Hypothekenzinsen. Beachtest du die folgenden Tipps, hast du gute Chancen auf ein individuelles Darlehen zu guten Konditionen.

Wann ist die beste Zeit für einen Hausbau?

Vor allem junge Menschen fragen sich häufig, wann der beste Zeitpunkt für den Hausbau ist. Als Berufseinsteiger ist dein Einkommen wahrscheinlich noch überschaubar. Nach einigen Jahren gründest du vielleicht eine Familie und möchtest Kinder haben. Unter Umständen entfällt ein Einkommen, weil deine Partnerin oder dein Partner weniger arbeitet. Sind die Kinder aus dem Haus, bist du beruflich gut situiert und hast Rücklagen aufgebaut. Allerdings vergeben die meisten Banken an ältere Kreditnehmer keine oder nur geringe Darlehen, weil die Gefahr besteht, dass die Zeit für die vollständige Tilgung nicht mehr ausreicht. Wie du siehst, gibt es keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt für einen Hausbau. Allerdings sind die Bauzinsen für Darlehen seit einigen Jahren so niedrig, dass ein weiterer Verfall kaum zu erwarten ist. Mit anderen Worten: Der perfekte Zeitpunkt für einen Hausbau oder einen Immobilienkauf ist jetzt.

Wie finanziere ich eine Immobilie?

Die wenigsten Menschen haben genügend Rücklagen angespart, um den Preis für eine Wohnung oder ein Haus in einer Summe bar zu bezahlen. Das ist auch gar nicht nötig. Es gibt unterschiedliche Immobilienkredite zu attraktiven Bedingungen, sodass du dein Traumhaus gut und günstig finanzieren kannst. Welcher Kredit für dich am besten geeignet ist, hängt von deinem Vorhaben ab. Für die Sanierung oder die Modernisierung eines Objekts kommen klassische Immobilienkredite in Frage. Das sind kurz- bis mittelfristig laufende Finanzierungen mit einem Betrag von maximal rund 50.000 Euro. Willst du dagegen einen Hausbau oder den Kauf einer Eigentumswohnung finanzieren, empfiehlt sich ein langfristiges Darlehen.

Was ist ein Hypothekendarlehen?

Unter einem Hypothekendarlehen versteht man eine Finanzierung mit langer Laufzeit. Diese Darlehen werden für die Finanzierung eines Immobilienkaufs genutzt. Die Hypothekenzinsen sind in der Regel für einen Zeitraum von fünf, zehn, 15 oder 20 Jahren festgeschrieben. In dieser Zeit darf die Bank den Zins nicht verändern, selbst wenn die Bauzinsen am Markt steigen oder fallen. Ein Hypothekendarlehen wird über eine Hypothek abgesichert.

Welche Voraussetzungen muss ich für ein Darlehen erfüllen?

Bevor deine Bank ein Darlehen an dich vergibt, prüft sie deine Kreditwürdigkeit. Das bedeutet, dass sie die Wahrscheinlichkeit ermittelt, mit der du deine Verpflichtung zur Rückzahlung des Darlehens über viele Jahre lang sicher und zuverlässig erfüllst. Für eine gute Bonität sind folgende Kriterien massgeblich:

  1. Du benötigst ein regelmässiges Einkommen.
  2. Dein Arbeitsvertrag sollte unbefristet laufen.
  3. Selbständige müssen aus der Vergangenheit geregelte Einkünfte nachweisen.
  4. Hast du Schulden aus laufenden Krediten, sollte die Gesamtsumme der monatlichen Raten aus deinem Einkommen sicher zu zahlen sein.
  5. Dein Vermögen sollte höher sein als deine Verbindlichkeiten.

Wovon hängen die Bauzinsen ab?

Die Bauzinsen für kurzfristige und langfristige Immobilienkredite hängen von mehreren Bedingungen ab. Einige davon kannst du selbst beeinflussen, bei anderen bist du abhängig von den Gegebenheiten am Markt.

  1. Je besser deine Kreditwürdigkeit ist, desto günstiger sind deine Zinsen.
  2. Je höher der Anteil an Eigenkapital ist, den du in die Finanzierung einbringst, desto geringer sind die Hypothekenzinsen.
  3. Je kürzer die Zeit deiner Zinsbindung, desto besser sind deine Zinsen.
  4. Je höher deine Tilgung pro Jahr, desto niedriger sind die Hypothekenzinsen.
  5. Je geringer die Hypothekenzinsen am Markt, desto günstiger sind auch die Zinsen für dein Darlehen.

Auf die ersten vier Bedingungen hast du selbst Einfluss, das fünfte Kriterium hängt von der Marktentwicklung der Zinsen ab.

Wie finde ich die Bank mit den besten Bedingungen?

Wenn du dich zum ersten Mal mit dem Thema Hypothekenzinsen beschäftigst, fällt dir sicher auf, wie sehr die Angebote der Banken voneinander abweichen. Eine Finanzierung zu günstigen Kreditzinsen findest du, indem du diese Angebote sorgfältig vergleichst. Überlege dir zuerst, wie dein individueller Hauskredit aussehen soll. Danach holst du Angebote von mehreren Banken ein und vergleichst die Konditionen.

Was passiert bei steigenden Zinsen?

Solange die Zinsen für dein Darlehen festgeschrieben sind, darf die Bank auch steigende Bauzinsen nicht an dich weitergeben. Läuft die Zinsbindung ab, darf sie die Hypothekenzinsen neu verhandeln. Kam es seit dem Abschluss deines letzten Darlehens zu einem starken Preisauftrieb, können die Zinsen und damit die Rate für dein Darlehen steigen. Kommst du deshalb mit der Ratenzahlung in Verzug, hat die Bank bei einem Hypothekendarlehen das Recht, einen Hausverkauf oder eine Zwangsversteigerung zu fordern.

Der Treuhandvergleich für die Schweiz. Finde die besten Treuhänder in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Finanzbuchhaltung – die wichtigsten Fragen zum Thema

Die Finanzbuchhaltung ist gesetzlich vorgeschrieben und bestimmt die Abrechnungsrichtlinien im Unternehmen. Damit ist sie Teil des Rechnungswesens und beinhaltet eine Auflistung aller Aufwendungen und erzielten Erträge von kleinen, mittleren oder grossen Unternehmen. Ihr Ziel ist dabei immer, die Buchhaltung für eine Rechnungsperiode zu erstellen und dadurch die eigentliche Vermögenslage eines Unternehmens genau zu dokumentieren. So erlaubt sie auch, den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes herauszustreichen. Dies geschieht durch eine Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.

Die Steuerprogression: Was bedeutet sie?

Steuern sind in jedem Staat eine Notwendigkeit. Dabei gilt, dass Personen, die mehr verdienen, automatisch auch höhere Steuern zahlen als Personen, die wenig Einkommen erzielen. Damit Gerechtigkeit im Steuersystem überhaupt möglich ist, gibt es die Steuerprogression, die diesen Anteil präzise berechnet. Zur Finanzierung der staatlichen Ausgaben soll dementsprechend jeder so viel beitragen, wie es ihm möglich ist. Die Besteuerung verläuft daher in mehreren Progressionsstufen.

Debitorenbuchhaltung – was ist das?

Die Debitorenbuchhaltung bezeichnet den Teil der Buchhaltung, der sich mit Forderungen befasst. Das hört sich trocken an, beschreibt aber den Kern der Marktwirtschaft: Ein Autohaus verkauft Autos und repariert sie auch. Kunden, die ein Auto kaufen oder ein Auto reparieren lassen, müssen dafür bezahlen und erhalten eine Rechnung. Der Rechnungsbetrag ist die Forderung des Unternehmens an den Kunden. Sie ist – zumindest hofft das das Autohaus - "bares Geld". Genau damit beschäftigt sich die Debitorenbuchhaltung: mit den Kunden, mit den Forderungen an sie und mit ihrer "Zahlungsmoral". Erfahre hier mehr zum Thema.

Immobilienverwaltung – Vorzüge für Vermieter und Mieter

In Zeiten niedriger Zinsen lohnt sich eine Investition in Immobilien. Nicht in allen Fällen ist es aber möglich, sich um die Verwaltung von Wohnungen und Häusern selbst zu kümmern. Das gilt vor allem dann, wenn sie sich nicht in der Nähe des Wohnorts befinden. Hier brauchst du eine geeignete Vermittlung, die sich um Vermietung, Buchführung und Instandhaltung der Mietliegenschaften kümmert. Eine professionelle Immobilienverwaltung wickelt alle erforderlichen Tätigkeiten und Behördenkontakte ab – von der Überprüfung der Mieteinnahmen bis zum Abführen der Steuern. Im Folgenden erfährst du, woran du eine zuverlässige und fachmännische Immobilienverwaltung erkennst.

Fondssparplan: Das sind seine Eigenschaften und Vorteile

Wenn du dich mit dem Thema Geldanlage beschäftigst, stösst du früher oder später auf den Fondssparplan. Deine Einzahlung in einen solchen Anlagefonds nimmst du bei deinem Anbieter in der Regel monatlich vor. Welchen Betrag du wählst, bleibt dir überlassen. Diese Anlageform eignet sich auch für den Privatkunden und sie verspricht, mit den Aktien der Unternehmen eine interessante Rendite zu erzielen. Ein solcher Fonds kann ein sehr grosses Vermögen erreichen, viele Anleger zahlen hier gemeinsam ein und entrichten für die Fondsverwaltung Gebühren in gewisser Höhe. Hier liest du, warum diese Anlageform auch für dich interessant sein könnte.

Gewerbe anmelden in der Schweiz: Diese Schritte gilt es zu beachten

Du möchtest dein eigener Herr werden und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen? Dann kommst du um einige Behördengänge nicht umhin. Zunächst musst du in den meisten Fällen ein Gewerbe anmelden. Wer aber muss überhaupt ein Gewerbe anmelden und an welche Behörde wendest du dich deswegen? Was sind die Aufgaben der Ausgleichskasse und musst du auch für ein Nebengewerbe ein Gewerbe anmelden? Wie du siehst, kommen bei einer Firmengründung einige Fragen auf dich zu. Die wichtigsten haben wir im Folgenden für dich beantwortet.