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Die elektronische Veranlagungsverfügung ist ein Dokument für den Nachweis eines Imports oder Exports und wird von der Zollverwaltung elektronisch ausgestellt. Dabei handelt es sich um eine signierte und gleichzeitig verschlüsselte XML-Datei, die beispielsweise über einen Receipt-Service bezogen werden kann und dabei genauso rechtsgültig ist wie ein Papierdokument. Doch Achtung: Die Zollverwaltung stellt zwar das Dokument elektronisch zur Verfügung, bietet jedoch keine längerfristige Archivierung als Dienstleistung an. Daher empfiehlt es sich, die eVV regelmässig herunterzuladen oder abzuholen und eigenständig zu speichern.
Die Datei wird von der Zollverwaltung elektronisch zur Verfügung gestellt und kann dann entweder über die Unternehmens-Identifikationsnummer oder über die Ausfuhrzollanmeldung des Exporteurs abgeholt werden. Damit die eVV entsprechend rechtsgültig wird, muss die Unternehmens-Identifikationsnummer bei der Zollkundenverwaltung registriert werden. Wurde für die eVV bereits ein Zugangscode ausgestellt, ist die Registrierung nicht mehr notwendig. Der elektronische Weg besticht dabei durch den hohen Kundennutzen, wobei der Zoll aber auch eine professionelle Beratung anbietet, über die alle Importeure und Exporteure die wichtigsten Informationen erhalten.
Nach Ausstellung der eVV durch die Zoll- und Dokumentenverwaltung, wird diese bereitgestellt und du kannst sie herunterladen oder abholen. Möglich ist das durch:
Hier stehen drei Methoden zur Umsetzung zur Auswahl, die das Verfahren erheblich vereinfachen. Eine professionelle Beratung kann hier sinnvoll sein. Herunterladen kannst du eine eVV:
Um die eVV abzuholen, gelten gesetzlich vorgeschriebene Fristen, die die Zollverwaltung trotz der fehlenden Archivierungsdienstleistung einhalten muss. So kann die elektronische Veranlagungsverfügung innerhalb einer Frist von zehn Jahren nach dem laufenden Jahr abgeholt werden – insgesamt bedeutet das also eine Dauer von elf Jahren. Wichtig ist, dass ein eindeutiger Bezug zwischen der eVV und der Buchung erstellt wird, damit das Dokument systematisch abgelegt werden kann. Beim Herunterladen und Speichern solltest du daher die eVV mit einer Rechnungsnummer und einem Datum versehen. Das gestattet eine schnelle Bereitstellung, wenn das Dokument vorgezeigt werden muss.
Es gibt im Internet eine Vielzahl an Dienstleistungsunternehmen, die eine Beratung für Zolleinfuhr und gewerbliche Tätigkeit bereitstellen. Sie sind nützlich, um dich über die Verfahrensweise, Abholung und Ausstellung der eVV zu informieren. Auch stellen sie wertvolle Hinweise für das Herunterladen bereit. Für manche Vorgänge brauchst du nämlich einen Zusatzcode oder eine Unternehmens-Identifikationsnummer erfordern. Bei anderen ist die eVV-Datei als ZIP-Datei passwortgeschützt ist und daher nicht so einfach einsehbar. Mit Beratung fällt es dir leichter, die eVV herunterzuladen und bereitzustellen.
Die Dokumentenverwaltung war früher in Ausführung und Projektierung sehr aufwendig. Als Beweis galt ein Schriftstück nur dann, wenn es in Papierform aufbewahrt wurde und vorgewiesen werden konnte, etwa um den Export einer Ware beim Zoll oder ein Steuerguthaben anzuzeigen. Das machte die Umsetzung für Spediteur und Zoll schwierig. Heute ist die Ausführung leichter: In der Schweiz gilt mittlerweile der Grundsatz einer Beweismittelfreiheit, sodass auch elektronische Dokumente als Rechnung des Spediteurs oder für die Buchung ausreichen. So kannst du die eVV trotzdem aufbewahren und sie gilt bei Bedarf als Nachweis aller steuerentlastenden Tatsachen.
Die Debitorenbuchhaltung bezeichnet den Teil der Buchhaltung, der sich mit Forderungen befasst. Das hört sich trocken an, beschreibt aber den Kern der Marktwirtschaft: Ein Autohaus verkauft Autos und repariert sie auch. Kunden, die ein Auto kaufen oder ein Auto reparieren lassen, müssen dafür bezahlen und erhalten eine Rechnung. Der Rechnungsbetrag ist die Forderung des Unternehmens an den Kunden. Sie ist – zumindest hofft das das Autohaus - "bares Geld". Genau damit beschäftigt sich die Debitorenbuchhaltung: mit den Kunden, mit den Forderungen an sie und mit ihrer "Zahlungsmoral". Erfahre hier mehr zum Thema.
Die Finanzbuchhaltung ist gesetzlich vorgeschrieben und bestimmt die Abrechnungsrichtlinien im Unternehmen. Damit ist sie Teil des Rechnungswesens und beinhaltet eine Auflistung aller Aufwendungen und erzielten Erträge von kleinen, mittleren oder grossen Unternehmen. Ihr Ziel ist dabei immer, die Buchhaltung für eine Rechnungsperiode zu erstellen und dadurch die eigentliche Vermögenslage eines Unternehmens genau zu dokumentieren. So erlaubt sie auch, den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes herauszustreichen. Dies geschieht durch eine Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.
Eine der wichtigsten Aufgaben für so gut wie jedes Unternehmen ist es, den eigenen Markt auszubauen, ohne dabei die Kontaktpflege zu den bestehenden Kunden zu vernachlässigen. Das ist gerade für Firmen, die noch neu auf dem Markt sind, eine grosse Herausforderung, für die man viel Geld, Zeit und Arbeit aufwenden muss. Um neue Märkte zu erschliessen oder wichtigen Märkten die nötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, setzen daher viele Firmen auf Partnerschaften und Vertriebspartner, die als Vermittler, Kontaktstelle oder Verkäufer agieren. So eine Zusammenarbeit aber muss gut abgestimmt sein, damit sie reibungslos funktioniert und erfolgreich ist.
Die Erbschaftssteuer in der Schweiz ist ein gutes Beispiel für die rechtliche Freiheit, die die Eidgenossenschaft den einzelnen Kantonen gewährt. So ist die Erbschaftssteuer in der Schweiz keineswegs einheitlich geregelt, sondern unterliegt der kantonalen Selbstbestimmung. Und hier sind es sogar oft die Gemeinden, die unterschiedliche Verfahren anwenden. Die Schenkungssteuer unterliegt dafür meist denselben Regeln. Was du beachten musst, wenn du selber erbst oder zu vererben planst, hängt entsprechend von deinem Wohnort ab. Eng verbunden ist mit der Erbschaftssteuer die Frage, wer eigentlich erbberechtigte Nachkommen sind. Damit alles richtig vonstatten geht, beantworten wir hier einige wichtige Fragen für dich!
Die Bilanzanalyse ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Beurteilung von Unternehmen. Im Rahmen dieser Auswertung betrachtest du den Jahresabschluss, die Gewinn- und Verlustrechnung und die Ertragslage. Ausserdem siehst du dir die Buchführung beziehungsweise Buchhaltung und die Kostenrechnung an. Viele verschiedene Bilanzkennzahlen sind relevant, um die Situation einer Unternehmung und deren weitere Entwicklung einschätzen zu können. Je mehr Daten du verarbeitest und je genauer du dir das Vermögen oder den Lagebericht sowie das Rechnungswesen und die Kapitalstruktur ansiehst, desto besser kannst du Gewinn und Rentabilität abschätzen. Hier liest du mehr dazu und lernst, wie du Unternehmen besser einschätzt.
Eine Geldanlage ist nicht nur für Menschen interessant, die bereits Vermögen haben. Schon mit kleinen Beträgen kannst du ein finanzielles Polster für grössere Anschaffungen oder für deinen späteren Ruhestand ansparen. Wichtig ist, dass du in der Menge der Geldanlagen die Alternativen findest, die zuverlässig zu dir, zu deinen Zielen und zu deiner Risikobereitschaft passen. Mit ein bisschen Hintergrundwissen ist es relativ einfach, sich für die richtigen Investments zu entscheiden. Hier erfährst du, worauf es ankommt und auf was du achten musst, bevor du dich für eine Anlage und für einen Anbieter entscheidest.