Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Treuhänder in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Die passenden Geldanlagen finden? So funktioniert es wirklich

Die passenden Geldanlagen finden? So funktioniert es wirklich

Eine Geldanlage ist nicht nur für Menschen interessant, die bereits Vermögen haben. Schon mit kleinen Beträgen kannst du ein finanzielles Polster für grössere Anschaffungen oder für deinen späteren Ruhestand ansparen. Wichtig ist, dass du in der Menge der Geldanlagen die Alternativen findest, die zuverlässig zu dir, zu deinen Zielen und zu deiner Risikobereitschaft passen. Mit ein bisschen Hintergrundwissen ist es relativ einfach, sich für die richtigen Investments zu entscheiden. Hier erfährst du, worauf es ankommt und auf was du achten musst, bevor du dich für eine Anlage und für einen Anbieter entscheidest.

Was versteht man unter einer Vermögensverwaltung?

Den Begriff „Vermögensverwaltung“ wirst du im Zusammenhang mit Geldanlagen häufiger hören. In erster Linie versteht man darunter die professionelle Verwaltung von Vermögen. Wer bereits Vermögen in Form von mehreren Immobilien, Grundstücken, Beteiligungen und anderen Anlagen besitzt, möchte sein Geld naturgemäss weiter vermehren. Doch gerade grosse Summen lassen sich irgendwann nur noch mit einem enormen Aufwand und den entsprechenden Kenntnissen des Marktes verwalten. In solchen Fällen ist eine professionelle Vermögensverwaltung erforderlich. Auch als privater Anleger wendest du dich natürlich an Profis wie kompetente Bank- oder Finanzberater oder auch an einen Treuhänder. Im weiteren Sinne fällt die Verwaltung von privatem Vermögen im kleineren Umfang deshalb auch unter die Vermögensverwaltung.

Welche Geldanlagen gibt es?

Es gibt eine ganze Reihe von Geldanlagen und gerade für Einsteiger ist die Unterscheidung schwierig. Beliebte Anlagemöglichkeiten für private Anleger sind zum Beispiel

  • Sparkonto
  • Sparplan
  • Festgeld
  • Aktien
  • Fonds

Welche Anlageklasse am besten für dich geeignet ist und wo die Vorteile und die Risiken liegen, erfährst du bei einer Beratung durch deine Bank. Auch die Recherche im Internet kann dir helfen, dein Wissen auszubauen und zu vertiefen.

Für welche Anleger eignen sich Aktien?

Aktien gehören zu den Geldanlagen mit einem gewissen Risiko von Wertschwankungen. Diesem Risiko steht die Chance auf solide Renditen gegenüber. Ein Investment in einzelne Aktien ist eher für Anleger mit einer gewissen Risikobereitschaft zu empfehlen, die das Geschehen an den Börsen regelmässig im Auge behalten. Für Einsteiger gibt es bessere Alternativen, die mit weniger Aufwand zuverlässig funktionieren und die Chance auf eine vernünftige Rendite bei einem kalkulierbaren Risiko bergen.

Was versteht man unter Zinsen und Renditen?

Die Begriffe Zinsen und Renditen wirst du bei einer Finanzberatung immer wieder begegnen. Die Rendite ist eine Mass für die Vermehrung, die du mit einer Anlage erreichst. Schliesslich legst du dein Geld für mehrere Monate oder Jahre an, damit es sich im Lauf der Zeit vermehrt. Diese Vermehrung bezeichnet man als Rendite. Die Rendite kann zum Beispiel in Form von Zinsen gewährt werden, wie es bei Obligationen oder Schuldverschreibungen der Fall ist. Bei Aktien ergibt sich die Rendite eher durch die an den Aktionär ausgezahlte Dividende. Die Rendite ist also der Oberbegriff, unter dem man Zinsen, Dividenden und Co. zusammenfasst.

Welche Geldanlagen sind optimal für mich?

Hier gibt es keine pauschale Empfehlung. Die für dich richtige Anlage hängt von deinem persönlichen Ziel und von deiner Risikofähigkeit ab. Auch den Betrag, den du pro Monat für dein Investment aufwenden willst, spielt eine Rolle. Um die perfekte Geldanlage für dich zu finden, gehst du in diesen Schritten vor:

  1. Lege den Zeitraum für deine Geldanlage fest.
  2. Denke über deine Risikofähigkeit nach.
  3. Bitte deine Bank um eine Beratung und um ein Angebot.
  4. Informiere dich online zu Alternativen.
  5. Entscheide dich für die Variante, die optimal zu dir passt.

Bei der Festlegung des Anlagezeitraums musst du zum Beispiel beachten, ob du kurzfristig Vermögen aufbauen willst, weil du dir ein Auto oder ein Haus kaufen oder du Rücklagen ansparen willst, oder ob du langfristig für die Zeit nach deiner Pensionierung investierst. Unter der Risikofähigkeit ist die Frage zu verstehen, ob du bereit bist, Wertschwankungen oder Verluste zu akzeptieren. Deine Bank ist der erste Ansprechpartner, sie wird dir passende Vorschläge aus ihrem eigenen Portfolio machen. Diese solltest du um die Alternativen von anderen Anbietern ergänzen. Prüfe dabei auch die Gebühren für deine Anlage. Achte bei deiner Entscheidung schliesslich auf dein Bauchgefühl und verzichte auf Investments, die du nicht verstehst.

Wie finde ich die richtige Bank für meine Geldanlage?

Ein guter Ansprechpartner ist sicher der Berater bei deiner Hausbank. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob es sich um eine Filialbank oder eine Direktbank handelt, denn auch die Internetbanken bieten gute Beratungen am Telefon oder online an. Recherchiere gerne auch online, welche Alternativen es gibt und entscheide dich dann für deinen Favoriten. Testurteile geben dir dabei wichtige Anhaltspunkte.

Mit welchen Geldanlagen beginne ich meinen Vermögensaufbau?

Ein Sparplan bei einer Bank oder ein Fondssparplan ist für Einsteiger zu empfehlen, denn damit erzielst du eine gute Streuung deines Risikos. Kommt eine eigene Immobilie mit Hypothek in Frage, ist das ebenfalls eine Variante.

Der Treuhandvergleich für die Schweiz. Finde die besten Treuhänder in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Taggeldversicherung: Damit der Lohnausfall nicht die Existenz bedroht

Wenn ein Mitarbeiter erkrankt und für längere Zeit ausfällt, steht der Arbeitgeber in der Schweiz in der gesetzlichen Verpflichtung, den Lohn für eine bestimmte Zeit weiter zu zahlen. Da ein längerer krankheitsbedingter Ausfall für ein Unternehmen eine grosse finanzielle Belastung darstellen kann, lohnt sich eine Taggeldversicherung. Welche Leistungen sie bietet, wer sie abschliessen kann und wie hoch das Krankentaggeld ist, verraten wir dir in unserem Ratgeber. Du erfährst zudem Wissenswertes zu Wartezeiten, Prämien und gesetzlichen Grundlagen.

NBU Bedeutung: So funktioniert die wichtige Versicherung bei Nichtberufsunfällen

Wer während eines Ausflugs über einen Stein stolpert und sich dabei das Bein bricht, ist als Arbeitnehmer in der Schweiz automatisch über die NBU versichert. Welche Bedeutung die Nichtberufsunfallversicherung hat und in welchen Aspekten sie sich von der Berufsunfallversicherung unterscheidet, erklären wir dir in unserem Ratgeber. Du erfährst zudem, welche Leistungen die NBU bietet, wie hoch die Lohnabzüge für die NBU sind und wie lange Arbeitnehmende über diese Unfallversicherung geschützt sind.

Mit Wertpapieren das eigene Kapital sichern und mehren

Wer sein Geld auf dem Konto liegen hat, der spart zwar, verdient aber nichts dazu. Möchtest du es allerdings rentabel anlegen und für dich arbeiten lassen, dann stellen Wertpapiere eine der gängigsten Möglichkeiten dar. Der Markt aber ist gross und gerade für Laien zunächst unübersichtlich. Wir erklären dir daher, was es mit klassischen Wertpapieren wie Aktien und Anleihen auf sich hat.

Hausarztmodell: Durch Verzicht auf die freie Arztwahl Prämien sparen

Das Schweizer Gesundheitswesen ist reglementiert und teuer. Dafür sind Versorgung und Qualität sehr gut – ein dichtes Netz an Ärzten, Apotheken und Spitälern versorgt die Schweizer. Für deine Gesundheit zahlst du monatlich in die obligatorische Grundversicherung ein. Dabei sind die Prämien je nach Kanton und Krankenkasse unterschiedlich hoch. Deine Prämie kannst du durch eine höhere Franchise (Selbstbeteiligung) senken. Dann zahlst du allerdings im Notfall Arztrechnungen und Medikamente selbst. Eine weitere Möglichkeit der Prämiensenkung ist das Hausarztmodell mit Einschränkung der Leistungserbringer. Als Patient gehst du zuerst zum Hausarzt als „Gatekeeper“. Wir erklären das Hausarztmodell und worauf du beim Vergleich achten solltest.

In Venture Capital in der Schweiz investieren? Darauf kommt es an

Venture Capital – auch als Wagniskapital bezeichnet – ist auf der einen Seite eine interessante Form der Finanzierung. Einem vergleichsweise hohen Verlustrisiko stehen dabei grosse Chancen auf attraktive Gewinne gegenüber. Auf der anderen Seite ist es für angehende Gründer eine Möglichkeit, an Geld für ihr Startup zu kommen. Meist zieht sich der Geldgeber nach der Anlaufphase wieder zurück und verkauft seine Beteiligung zu einem höheren Preis. Ob Venture Capital in der Schweiz für Anleger eine gute Empfehlung ist oder für einen jungen Selbständigen als Finanzierungsquelle in Frage kommt, ist immer unter Berücksichtigung der individuellen Situation zu betrachten.

Selbständigerwerbende – was zu beachten ist

Sich selbstständig zu machen, ist mit Risiken und einer eigenen Finanzierung verbunden, hat aber auch den Vorteil der Eigenverantwortung und eigenen Zeit- und Arbeitseinteilung. In Hinblick auf die Ausgleichskasse und die obligatorischen Versicherungen durch das Schweizer Dreisäulensystem wird zwischen Unselbständigerwerbenden und Selbständigerwerbenden unterschieden. Wer Lohn bezieht, gehört in die erste Kategorie. Wer nirgendwo angestellt ist, gehört zur zweiten Kategorie.