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Die Handelsbilanz ermöglicht einem Unternehmen eine exakte Gegenüberstellung aller Exporte und Importe von Waren innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie bezieht sich auf den grenzüberschreitenden Verkauf und Warenverkehr eines Landes mit anderen Ländern. Durch die Auflistung beider Rubriken kannst du erkennen, ob Zahlungsforderungen oder Verpflichtungen an das Ausland offen sind.
Die Handelsbilanz ist Teil der Leistungs- und Zahlungsbilanz. Für die Leistungsbilanz ist sie die klassische Unterkategorie, um wichtige wirtschaftliche Massnahmen und Entscheidungen zu treffen. Dazu gibt sie als Bilanz Aufschluss über die Liquidität, über offene und bezahlte Rechnungen. Viele Unternehmen nutzen die Handelsbilanz als Einheitsbilanz mit der Steuerbilanz.
Die Handelsbilanz in der Gegenüberstellung von Export und Import kann entweder ausgeglichen, positiv oder negativ sein. Weisen die Beträge von Import und Export einen gleichen Wert auf, ist die Bilanz ausgeglichen, was in der Praxis jedoch eher selten vorkommt, da der Warenverkehr äusserst komplex und umfangreich ist.
Ist die Handelsbilanz positiv oder aktiv, überschreitet der Wert aller Exporte den der Importe. Dann handelt es sich um einen Handelsbilanzüberschuss. In der Volkswirtschaft, in der die Handelsbilanz die gleiche Aufgabe hat, kann der Überschuss sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. Positiv ist die Möglichkeit exportierender Industrien, in Produkte und Technik zu investieren und diese in Qualität und Leistung zu verbessern. Die Beschäftigungsrate steigt dabei auch für die inländische Produktion, wenn viele Waren exportiert werden. Negativ ist, dass die inländische Produktion stärker von anderen Ländern und Handelspartnern abhängig wird.
Bei einer negativen Handelsbilanz sind die Importe grösser als die Exporte. Es existiert dann ein Handelsdefizit.
Die Struktur einer Handelsbilanz umfasst die Gegenüberstellung von Aktiva und Passiva und damit den Wert der Importe und der Exporte. Sie gliedert sich häufig nach Warengruppen oder nach Ländern und Ländergruppen. Die Handelsbilanz zeigt als Statistik den Warenhandel auf, wobei Import, Export und das Gesamtvolumen des Handels für ein bestimmtes Jahr sichtbar werden. Sie bezeichnet im Ergebnis den Wert der Warenexporte, von denen der Wert der Warenimporte abgezogen wird. Positiv oder aktiv ergibt sich ein Überschuss, negativ oder passiv ein Defizit.
Ein Defizit in einer Handelsbilanz ist immer ein Aussenhandelsdefizit und damit eine Handelslücke. Diese ist dann der Fall, wenn die Wareneinfuhr höher ist als der Wert aller Exporte. Dann liegt ein Importüberschuss vor, der für die Wirtschaft ungünstig ist. Der Saldo verweist auf eine negative Auswirkung auf die Leistungsbilanz und Zahlungsbilanz. Wenn Länder in ihrer Volkswirtschaft ein Defizit aufweisen, vermindert sich damit die finanzielle Auslandsposition oder das Nettoauslandsvermögen der Länder. Das bedeutet, für das Schuldnerland erhöht sich die Verschuldung gegenüber den anderen Ländern. Es ist daher besser, wenn ein Handelsbilanzüberschuss verzeichnet wird, entsprechend mehr exportiert als importiert wird.
Die Zahlungsbilanz umfasst eine systematische Gegenüberstellung aller wirtschaftlichen und finanziellen Transaktion zwischen einer Volkswirtschaft und anderen Ländern oder zwischen dem jeweiligen Unternehmen und anderen ausländischen Unternehmen. Sie ermöglicht eine Auskunft über alle ökonomischen Verflechtungen mit dem Ausland.
Dabei enthält sie als Datenbank alle Strom- und Bestandsgrössen und ermöglicht eine Prognose für weitere Geschäftsjahre im Warenverkehr. Das beinhaltet, dass nicht der gesamte Saldo sichtbar wird, sondern die wichtigen Veränderungen eines Postens über einen bestimmten Zeitraum. Die Zahlungsbilanz besteht in einer doppelten Buchführung und enthält die Aktiva- und Passiva-Seite als eine Spalte. Zu jeder Buchung musst du hier eine Gegenbuchung machen, sodass die Bilanz immer ausgeglichen ist. Erfasst werden Leistungstransaktionen und Forderungen und Eigentumsrechte als Finanztransaktionen.
Einen Teil der Zahlungsbilanz bildet die Leistungsbilanz, die wiederum in folgende Abschnitte gegliedert ist, in:
Die Leistungsbilanz enthält dabei als Dossier alle Vorgänge, die sich zwischen dem Unternehmen und dem Ausland ergeben. Im Gesamten bilden sie in den Teilbilanzen den Saldo der Leistungsbilanz und in den Kennzahlen und Preisen das Ergebnis für die Zahlungsbilanz.
Innerhalb der Volkswirtschaft für einzelne Länder dient die Handelsbilanz als Statistik als Überblick der einzelnen Länder. So kann in Statistiken beispielsweise aufgezeigt werden, welche wichtigen Handelspartner die Schweiz in einem bestimmten Jahr hatte oder wann sich ein Staat durch Export und Import verschuldet oder Gewinn macht.
Entscheidungen, die eine Anschaffung oder Geldausgaben betreffen, sind für Unternehmen nicht immer einfach. Rechnerische Lösungen bietet die Investitionsrechnung, die genau erfasst, ob eine Investition Sinn macht oder nicht. Sie kann für alle Neuanschaffungen herangezogen werden, unabhängig davon, ob es sich um eine neue Produktionsmaschine, ein Büroobjekt, einen Firmenwagen oder einen PC handelt. Dafür stehen verschiedene Methoden der Berechnung zur Verfügung, wobei vor allen Dingen die statische und die dynamische Investitionsrechnung von Belang sind. Die wichtigsten Antworten zum Thema vermitteln wir dir hier.
Ein Unternehmen muss immer zukunftsorientiert arbeiten, um zu wachsen und eine gewinnbringende Basis aufzubauen. Das beinhaltet nicht nur die Finanzplanung, sondern auch die rechtzeitig stattfindende Nachfolgeregelung, entweder durch die Abgabe an Familienmitglieder, den Verkauf, die Vermietung, Verpachtung oder andere externe Lösungen. Der Erhalt eines Unternehmens kann auch durch die Gründung einer Stiftung erfolgen. Für die Vorsorge gibt es verschiedene Konzepte.
Ein Geldmarktfonds investiert Gelder von Anlegern in verschiedene Wertpapiere und Geldmarktinstrumente. Die Laufzeiten von Geldmarktfonds sind im Vergleich zu anderen Anlageformen relativ kurz. Da das Geld jedoch in verschiedene Wertpapiere und Geldmarktpapiere angelegt wird, ist die Risikostreuung sehr hoch. Das heisst, es handelt sich bei Geldmarktfonds um eine relativ sichere Form der Geldanlage. In der Schweiz sind Geldmarktfonds als Anlageinstrument derzeit weniger gefragt. Der Grund dafür liegt im niedrigen Zinsniveau. Die Zinssätze für Geldmarktfonds orientieren sich in erster Linie am Wirtschaftswachstum eines Landes sowie an den Inflationserwartungen. Hier erfährst du mehr über Geldmarktfonds und die damit verbundenen Vor- und Nachteile.
Arbeiten, wann und wo du willst. Gleichzeitig jede Menge Geld verdienen. Dich selbst verwirklichen. Der Traum vom Arbeiten als Freiberufler beschäftigt so manchen Arbeitnehmer in Unternehmen verschiedener Grössenordnung. Dabei ist der Sprung in die Selbständigkeit meist harte Arbeit. Denn aus einem kompetenten Mitarbeiter, der seinem Arbeitgeber spezialisierte Skills anbietet, wird plötzlich ein All-Round-Geschäftsmann. Buchhaltung, Gewerbesteuer, Kundenakquise und Arbeitsrecht sind für Freiberufler tägliches Brot. Wie der Einstieg als Existenzgründer gelingen kann, erfährst du hier.
Für die Steuerermittlung ist nach dem Einreichen jeder Steuererklärung immer eine aufwendige Prüfung durch das Steueramt notwendig. Das betrifft in erster Linie die Berechnung der Beträge, die durch den Steuerpflichtigen abgeführt werden müssen. Dazu dient die Steuerveranlagung, die eine genaue Ermittlung ermöglicht und bei der jeder auch das Recht zu einer schriftlichen Einsprache hat.
Um das Zahlen der Steuern kommt keiner herum. Während das Finanzamt eine nationale Behörde ist, ist das Steueramt Teil der Gemeindeverwaltung und übernimmt die sensiblen Verwaltungsaufgaben zur Pflege und zum Erhalt des Gemeinwohls. Das betrifft besonders das Führen des Steuerregisters und die Kontrolle aller Steuerflüsse. Übrigens: Auch wenn in einzelnen Bereichen die Steuerflüsse geringfügig abweichen, ist immer der Betrag gültig, der auf der Steuerrechnung angegeben ist. Das betrifft alle natürlichen und juristischen Personen. Alles Wichtige zum Thema gibt es hier.