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Jede Person, die in der Schweiz wohnt oder arbeitet, ist prinzipiell dazu verpflichtet, Vermögenssteuer zu entrichten. Diese Regelung gilt sowohl für Schweizer und Schweizerinnen als auch für Ausländer und Ausländerinnen mit einer Niederlassungsbewilligung. Die Steuer ist dabei nicht direkt an den Bund, sondern an die einzelnen Kantone und Gemeinden zu entrichten. Einige Kantone haben jedoch Ausnahmeregelungen, sodass bestimmte Personen nur einen Pauschalsteuersatz bezahlen müssen. Im Fokus der Vermögenssteuer steht zudem immer das Reinvermögen. Dieses berechnet sich aus den vorhandenen Aktiva und Passiva, wobei die Höhe der Steuer von Kanton zu Kanton und von Gemeinde zu Gemeinde variieren kann.
Auch wenn die Schweiz international nicht für ihre hohen Steuersätze bekannt ist, ist sie bei der Besteuerung des Vermögens besonders für wohlhabende Einwohner alles andere als ein Steuerparadies. So kann die Steuer je nach Vermögenswert und Wohnsitz durchaus bis zu 50 % des Einkommens verschlingen, womit die Abgabenlast im internationalen Vergleich überaus hoch ist. Die Steuer wird vom Gesetzgeber jedoch mit dem Grundsatz der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit begründet. Zu dieser Leistungsfähigkeit zählen gemäss Rechtsauffassung nicht nur gewöhnliche Einkommen, sondern die gesamten Einkünfte und das Vermögen einer Person.
Die Steuersätze der Vermögenssteuer in der Schweiz sind unterschiedlich, bewegen sich jedoch im Promillebereich und steigen, bis auf wenige Ausnahmen, progressiv an. Dabei ist die Steuerlast, die durch die Vermögenssteuer entsteht, im Westen und Süden des Landes überwiegend höher als in der Deutschschweiz. Spitzenreiter war in den vergangenen Jahren hierbei Genf mit 11,1 Promille. Viele Kantone und Gemeinden gewähren zudem unterschiedliche Freibeträge, sodass sich die Steuerlast für Familien mit Kindern beispielsweise spürbar verringern lässt.
Die Vermögenswerte müssen in der Schweizer Steuererklärung ordnungsgemäss deklariert werden. Personen, die dieser Vorschrift nicht nachkommen, begehen Steuerhinterziehung, wobei eine nicht ordnungsgemässe Deklaration eine hohe Busse nach sich ziehen kann. Zu den Aktiva, die für die Vermögenssteuer relevant sind, zählen beispielsweise:
Wer alles ordnungsgemäss angibt, muss keine Busse befürchten.
Nicht zur Vermögenssteuer zählen persönliche Gebrauchsgegenstände und Hausrat, wie beispielsweise eine übliche Einrichtung oder Kleidung. Auch Vermögenswerte, die lediglich geleast wurden und somit nicht im Eigentum der steuerpflichtigen Person stehen, unterliegen nicht der Vermögenssteuer. Zudem sind auch Guthaben an der Pensionskasse und Kapitalversicherungen, sofern diese im Zusammenhang mit einer beruflichen Vorsorge stehen, nunmehr in allen Kantonen von der Vermögenssteuer befreit. Zusätzlich warten viele Kantone mit einem grosszügigen Sozialabzug auf, sodass verheiratete Paare, alleinstehende Personen oder auch Familien mit Kindern, die im gleichen Haushalt leben, von hohen Steuerfreibeträgen profitieren.
Beinahe 90 % der Vermögenssteuer wird von 10 % der Bevölkerung bezahlt. Die Vermögenssteuer dämpft somit zwar die Ungleichheiten der Einkommenssteuer, hat jedoch auch einige grosse Nachteile. So werden Sparer und Investoren durch die Vermögenssteuer konsequent benachteiligt. Zusätzlich kommt es zu einer faktischen Mehrfachbesteuerung unterschiedlicher Einnahmen, wobei etwaige Verluste nicht von der Steuerpflicht entbinden. Ein weiterer Kritikpunkt der Steuer ist die Tatsache, dass der Steuerwert von Liegenschaften oftmals unter Marktwert liegt und zudem nicht der Wohnsitz, sondern der Ort der Liegenschaft für die Kalkulation ausschlaggebend ist.
Schenkungen und Erbschaften unterliegen in der Schweiz der Erbschafts- und Schenkungssteuer. Ehegatten und direkte Nachkommen sind von dieser Steuer in der Regel befreit. Werden jedoch Vermögensanteile oder Ertragsanteile im Zuge einer Erbschaft umverteilt, so müssen die Erben Vermögens- sowie Einkommenssteuer bezahlen. Dies gilt auch für Vermögenswerte, die nach der Schenkung Zinsen, Dividenden oder ähnliche Erlöse abwerfen. Diese müssen ab dem Zeitpunkt, zu dem diese Werte in das Vermögen des Steuerpflichtigen übergehen, ordnungsgemäss deklariert werden, und zwar auch dann, wenn das Vermögen keine Erträge abwirft. Dadurch kommt es zu einer Mehrfachbesteuerung, wodurch oftmals über Jahrzehnte hinweg Steuern und Gebühren für Schenkungen und Erbschaften anfallen.
Ein Investmentfonds sollte bei jedem Anleger ein fester Bestandteil des Portfolios für den Aufbau von privatem Vermögen sein. Der perfekte Investmentfonds passt optimal zu den Anlagezielen des Investors. Ausserdem spielt seine Risikobereitschaft eine Rolle. Betrachtest du dir sich das enorm umfangreiche Angebot an Fonds, wird dir schnell klar, wie schwer die Auswahl des besten Fonds für Anleger ist. Wenn du weisst, wie Fonds funktionieren und wie du den richtigen Fonds für dich findest, kannst du schon mit geringen monatlichen Beträgen einen ordentlichen Betrag ansparen. Er dient dir als Rücklage für grössere Anschaffungen oder zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge.
Bei einer Kommanditgesellschaft handelt es sich um eine Personengesellschaft. In der Schweiz spielt diese Rechtsform eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch dient sie oft dazu, zusätzliche Eigenkapitalmittel aufzubringen, was vor allem für Einzelunternehmen oder eine Einzelfirma interessant ist. Die Aufnahme weiterer Teilhaber ist dabei nicht notwendig. Eine Kommanditgesellschaft gründen vor allem Unternehmen, die die Rechtsform der Personengesellschaft wählen wollen, wenn ein Teil der Gesellschafter lediglich als Kapitalgeber fungiert. Diese Kapitalgeber treten in dieser Personengesellschaft als Kommanditäre auf. Hier erfährst du, was eine Kommanditgesellschaft ist, wer sich daran in welcher Form beteiligen kann und wie die Gründung der Gesellschaft aussieht.
Jedes Unternehmen, das eine Buchführung in grösserem Rahmen umsetzen muss, beschäftigt in der Regel einen Buchführer oder einen Sachbearbeiter für Rechnungswesen. Die Aufgaben sind sehr vielseitig, sodass Sachbearbeiter in diesem Bereich mit der Materie vertraut sein und eine abgeschlossene Grundausbildung vorweisen müssen. Das Steuerrecht, die Buchhaltung, der Umgang mit bekannten Kennzahlen und weitere administrative Tätigkeiten sind vertraute Arbeitsbereiche, die in einem Unternehmen durch den Sachbearbeiter übernommen werden.
Festgelder sind sehr sichere Geldanlagen und vor allem für Privatkunden gedacht. Die Zinsen sind etwas höher als bei einem klassischen Sparkonto oder bei einem Tagesgeldkonto, dafür ist ein Festgeldkonto weniger flexibel. Wer weiss, wie ein Festgeld als Investment funktioniert und die Vor- und Nachteile kennt, kann es problemlos mit anderen Geldanlagen kombinieren. So stellst du dir ein individuelles Portfolio für den Aufbau von privatem Vermögen zusammen und hast trotzdem genügend finanzielle Rücklagen, auf die du kurzfristig zugreifen kannst. Die folgenden Tipps zeigen, worauf es bei der Auswahl des Festgeldkontos ankommt.
Bei der Anschaffung von Maschinen, Fahrzeugen oder Computern investierst du als Gewerbetreibender in dein Unternehmen. Diese Gegenstände gehen in das Eigenkapital deiner Firma ein. Doch sie behalten nicht ewig den gleichen Wert. Wie beim privaten Auto, gilt eine neue Maschine schon am Tag nach dem Kauf als geringerwertiger. Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter werden vorgenommen, um diese Wertminderung über die Nutzungsdauer hinweg buchhalterisch darzustellen. Hier erhältst du eine kurze Einführung in die lineare Abschreibung.
Es ist bereits einige Zeit vergangen, die Zahlungsfrist für deine erbrachte Dienstleistung ist längst verstrichen – aber dein Kunde bezahlt seine Rechnungen trotzdem nicht? Wer als Gläubiger offene Forderungen eintreiben möchte, weil der Kunde sich im Zahlungsverzug befindet, muss vor dem Mahnen durch das Forderungsmanagement einige Voraussetzungen erfüllen. Das ist nicht immer ganz einfach, denn viele Betroffene sind sich unsicher, wie sie am besten dabei vorgehen und wann sie das Inkassowesen einbeziehen. Schliesslich möchtest du nicht nur dein Geld sehen, sondern am besten auch keine Kunden vergraulen. Wie du offene Forderungen richtig eintreibst – eine Anleitung in sieben Schritten.