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In einem Haushaltsbuch werden alle Einnahmen und Ausgaben eines Haushalts oder einer Person aufgelistet. Du notierst in einem Haushaltsbuch zum einen deine Einnahmen, die aus verschiedenen Quellen wie Gehalt, Lohn oder Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit kommen. Viel interessanter sind jedoch die Ausgaben: In einem Haushaltsbuch werden nicht nur fixe Kosten, wie beispielsweise Miete, Stromrechnung oder Versicherungen festgehalten, sondern auch alle Ausgaben des Alltags. Das bedeutet, dass jeder Einkauf, jede kostenpflichtige Aktivität und andere Ausgaben notiert werden. Am Ende eines Monats lässt sich anhand des Haushaltsbuches feststellen, wie viel Geld du insgesamt über den Monat ausgegeben hast und wie sich diese Ausgaben auf verschiedene Bereiche verteilen.
Bei der Führung des Haushaltsbuches gibt es keine festen Regeln. Wichtig ist nur, dass alle Ausgaben notiert werden. Es gibt fertig designte Haushaltsbücher, die eine Übersicht oder verschiedene Tabellen vorgeben, in die du deine Ausgaben einträgst. Du kannst dir jedoch auch ein ganz gewöhnliches Notizbuch kaufen und eine eigene Übersicht erstellen. Beispielsweise kannst du selbst die Kategorien festlegen und verschiedene Lebensbereiche, wie Lebensmitteleinkäufe, Freizeitaktivitäten oder Geld für Kleidung trennen. Du kannst jedoch auch alles in einer Liste untereinander schreiben und am Ende des Monats nachsehen, in welchen Kategorien du wie viel Geld ausgegeben hast. Wichtig ist, dass du jegliche Ausgabe aufführst. Hier reicht es, das Datum, den Zweck oder das Produkt und den Betrag zu notieren Beispiel: „10. Oktober – Brötchen beim Bäcker – 1,90 CHF“. Das kostet dich nur wenige Sekunden, hilft dir aber dabei, Überblick über deine Finanzen zu bekommen. Natürlich protokollierst du hier auch alle Einkäufe mit der Kreditkarte sowie andere Buchungen oder Kredite.
Ein Haushaltsbuch zu führen ist hilfreich, wenn du deine Finanzen im Überblick behalten möchtest. Viele haben keine echte Ahnung, wohin ihre Einnahmen fliessen und wie viel Geld sie eigentlich ausgeben. Zudem wissen viele auch gar nicht genau, was sie eigentlich zur Verfügung haben, was das Sparen schwer macht. Die meisten Menschen, die erstmals ein Haushaltsbuch führen, sind erstaunt darüber, wie viel Geld sie in verschiedenen Lebensbereichen ausgeben. Wenn du weisst, wohin dein Geld fliesst, kannst du eine bewusste Entscheidung darüber treffen, ob diese Ausgaben für dich wirklich von Bedeutung sind und wo du vielleicht Geld einsparen kannst.
Ein Haushaltsbuch zu führen, bietet erhebliche Vorteile. Dir kurz zu notieren, welches Geld du ausgegeben hast, dauert nicht lange, dafür sind die Erkenntnisse umso wertvoller. Zu den allgemeinen Vorteilen des Haushaltsbuches zählen:
Und wirklich verwertbare Erkenntnisse aus der Führung eines Haushaltsbuches zu gewinnen, solltest du dieses mindestens drei Monate lang führen. Auch deine täglichen Ausgaben unterliegen Schwankungen. So kann es sein, dass du für Lebensmittel in einem Monat erheblich mehr Geld ausgegeben hast, weil du eine Feier veranstaltet hast oder überdurchschnittlich viel Besuch hattest.
Neben den natürlichen Schwankungen, die kein Fehler, sondern ganz normal sind, gibt es noch weitere Faktoren, die Einfluss haben. Es geht bei einem Haushaltsbuch darum, Durchschnittswerte zu ermitteln. Die Statistik im Haushaltsbuch kann dadurch verfälscht werden, dass du manchmal am 31. und manchmal vielleicht am ersten eines Monats deinen Grosseinkauf im Supermarkt tätigst. Dies führt dazu, dass du in dem einem Monat sehr hohe Lebensmittelausgaben hast, in dem anderen jedoch geringere. Auch deshalb solltest du ein Haushaltsbuch mindestens drei Monate, viel besser aber noch länger führen. Generell empfiehlt es sich ohnehin, die Führung eines Haushaltsbuches fest in den Alltag zu integrieren und es zur Gewohnheit zu machen.
Wenn du sparen oder deine Finanzplanung verbessern möchtest, dann ist die Führung eines Haushaltsbuchs über alle Rechnungen und Beiträge der Haushaltskasse eine gute Entscheidung. Sobald du dieses mindestens drei Monate geführt hast, kannst du dir einen Überblick verschaffen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für dein persönliches oder das Familienbudget nutzen. Rechne bei deinen Ausgaben die jeweiligen Teilbeträge zusammen, sodass du feststellen kannst, in welchen Bereichen du wie viel Geld ausgibst. Dann überlegst du, in welchen Bereichen du sparen kannst und möchtest. Vielleicht stellst du fest, dass der morgendliche Kaffee und das Brötchen beim Bäcker dich im Monat insgesamt rund 50 Franken kosten. In diesem Fall kannst du darüber nachdenken, dir dein Frühstück von zu Hause mitzunehmen und so Geld zu sparen.
Nicht nur künftige Firmengründer treffen bei der Frage, welche Rechtsform ihr Unternehmen haben wird, auf eine Fülle an Informationen, allen voran Begriffe wie Aktiengesellschaft und Kapitalgesellschaft, Dividenden, Kapital und Haftung. Vom kleinen Familienbetrieb bis zum internationalen Verlag tragen Unternehmen das Kürzel „AG“ hinter dem Firmennamen. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff? Wir erklären die Bedeutung und die wichtigsten Vorteile, die die Aktiengesellschaft in der Schweiz zur beliebtesten Rechtsform für Unternehmen machen.
Unternehmer machen die Erfahrung meist sehr früh im Lauf ihrer Karriere: Das Rechnungswesen liefert wichtige Erkenntnisse zu internen und externen Kosten, zu Umsätzen und damit auch zu Gewinnen. Die Kostenrechnung ist ein Bestandteil des Rechnungswesens. Hierüber erhältst du wertvolle Anhaltspunkte, welche Abläufe schon günstig sind und welche Prozesse noch Potenzial für Optimierungen bieten. Eine gute Kostenrechnung muss nicht kompliziert sein. Ihre Aufgabe ist es, schnell und verständlich Transparenz zu schaffen und Handlungsfelder aufzuzeigen. Doch wie findest du die Kostenrechnung, die optimal zu deinem Unternehmen passt?
Die gesamte Schweizer Sozialversicherungsstruktur basiert auf dem Zusammenwirken verschiedener Versicherungssysteme. Dazu gehören auch die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV, die den Existenzgrundbedarf sichern soll, wenn das Einkommen wegfällt. Personen, die in Pension gehen, erhalten dann eine AHV-Rente. Diese wird über das Jahreseinkommen berechnet, das für die Höhe des Betrags massgebend ist und sich aus dem Erwerbseinkommen sowie den Betreuungs- und Erziehungsgutschriften zusammensetzt. Die Rente kann sich jeder durch die AHV berechnen lassen. Ab einem Alter von 40 Jahren ist die Vorausberechnung alle fünf Jahre kostenlos.
Es gibt sie überall, in fast jeder Stadt: Non-Profit-Organisationen. Wir bringen sie häufig mit gesellschaftlich relevanten und vor allem sozialen Themen in Verbindung. Dabei gibt es spezielle Merkmale, wie NPOs aussehen, welche Aufgaben sie übernehmen und wie sie strukturiert sind. In diesem Ratgeber stehen alle wichtigen Fragen und Antworten zum Thema Non-Profit-Organisationen.
Die ersten Schweizer Pensionskassen gibt es seit über 100 Jahren. Sie bilden die zweite Säule des Dreisäulensystems. Damals griff die Pensionskasse lediglich in der Maschinenindustrie, sodass die Arbeiter von der beruflichen Vorsorge profitierten. Die Versicherung galt nur dann, wenn der Arbeitgeber über eine Pensionskasse verfügte. In der heutigen Zeit haben sich die Ansprüche an den Schutz und die Vorsorge verändert. Niemand ist mehr auf sich alleine gestellt. Das Dreisäulenprinzip stützt jeden Schweizer und gestattet die Sicherung des Existenzbedarfs. Leider gibt es trotzdem finanzielle Engpässe und Neubeschlüsse, die eine Auszahlung der Rente erschweren.
In der Schweiz wird die Mehrwertsteuer seit dem 01. Januar 1995 erhoben. Bis dahin gab es statt ihrer die sogenannte Warenumsatzsteuer. Die Mehrwertsteuer ist eine indirekte Steuer, die jeder Bürger täglich oft unbewusst entrichtet, da sie bereits in den für den Verbraucher angegebenen Preisen enthalten ist. Wie du siehst, ist diese Steuer für uns alle relevant und allgegenwärtig. Aber besonders für mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen gibt es einiges zu beachten, etwa den Mehrwertsteuersatz, die Saldosteuersätze sowie Sonderregelungen bei der Abrechnung und bei Geschäften im Ausland. Alles zum Thema erfährst du im Folgenden.