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Alternative Investments: Diese Chancen bieten sich Anlegern

Alternative Investments: Diese Chancen bieten sich Anlegern

Alternative Investments bieten dir als Anleger im Portfolio zusätzliche Möglichkeiten der Diversifikation. Es handelt sich um eine bestimmte Form von Anlageklassen, die immer mehr Anbieter ihren Kunden für die Vermögensplanung präsentieren. Das gilt auch für die Schweiz. Viele Investmentfonds interessieren sich für Anlagen, die sich nicht an einer Benchmark, sondern an Märkten orientieren, die dir als Investor bei jeder Entwicklung interessante Gewinne bieten. Hier erfährst du, wie die Investition in alternative Investments aussieht und wie du deine Strategien erfolgreich umsetzt.

Was sind alternative Investments?

Unter der Bezeichnung „alternative Investments“ laufen alle Kapitalanlagen, die nicht zur Gruppe der traditionellen Finanzprodukte zählen. Du verstehst die alternativen Investments also besser, wenn du dir die klassischen Produkte vergegenwärtigst. Zu den traditionellen Finanzprodukten gehören zum Beispiel Sichteinlagen, Termingelder und Spareinlagen, aber auch Anleihen und Aktien. Zu den wichtigen Vertretern der klassischen Angebote gehören weiterhin Edelmetalle und Immobilien. Für die genannten Finanzprodukte ist es typisch, dass sie sich bestimmten Risikoklassen zuordnen lassen. Und das ist der entscheidende Unterschied zu den alternativen Investments, bei denen das nicht der Fall ist. Die alternativen Investments sollen bei jeder Marktentwicklung Gewinne erzielen können, die Risiken fallen dafür aber auch entsprechend hoch aus.

Welche alternativen Investments gibt es?

Diese Finanzprodukte sind sehr vielfältig, folgende alternative Investments existieren:

  • Private Equity: Buy-out, Expansionsfinanzierung, Wagniskapital
  • Hedgefonds: Long/short, Global Macro, Managed Futures
  • Sonstige: Immobilien wie Wohnimmobilien oder Gewerbeimmobilien, Handelswaren, Portfolien, Infrastruktur

Bei einigen Anlageformen ist es nicht klar, ob sie den traditionellen oder den alternativen Investments zuzuordnen sind. Das gilt zum Beispiel für die Schiffsfinanzierung. Die Abgrenzung ist damit in der Praxis nicht immer eindeutig.

Welche Gründe sprechen für diese Anlagen?

Zu den grössten Vorteilen gehören die hohen Renditen. Die Gewinnchancen liegen hier höher als bei den traditionellen Anlageformen. Trotzdem solltest du als Anleger die damit verbundenen Risiken im Blick behalten. Alternative Investments besitzen eine geringere Volatilität. Du profitierst also von geringeren Kursschwankungen deiner Anlagen. Diese Investments sind nützlich, wenn du dich von Schwankungen am Markt unabhängig machen möchtest. Allgemein besitzt diese Anlageform eine hohe Transparenz. Die entsprechenden Produkte sind für den Anleger gut durchschaubar. Es ist auch möglich, mit bereits relativ geringen Beträgen zu investieren. Klassische Aktien hingegen erfordern ebenso wie die Anleihen in vielen Fällen mehr Eigenkapital. Typisch sind die kleinen Anlagebeträge zum Beispiel bei der Investition im Rahmen von Crowdfunding. Crowdfunding bezeichnet eine Schwarm- oder Gruppenfinanzierung, bei der viele Investoren mit ihren Beiträgen Geschäftsideen unterstützen. Auch wenn jeder nur wenig Kapital zugibt, erhalten die Unternehmen am Ende grosse Summen, mit denen sie arbeiten können. Anders als viele Aktien und Anleihen sind alternative Investments vielen Anlegern zugänglich und nicht nur auf institutionelle Investoren beschränkt.

Gehören Anleihen zu den alternativen Investments?

Anleihen von Unternehmen oder Staaten gehören zu den traditionellen Investments. Sie werden nach ihrem Risiko in Anlageklassen kategorisiert. Das Management entsprechend ausgerichteter Portfolios ist anspruchsvoll, da keine Orientierung an den Anlageklassen und deren Risikoprofilen möglich ist.

Gehören Rohstoffe zu alternativen Investments?

Du kannst im Rahmen alternativer Investitionen dein Geld natürlich auch in Rohstoffe anlegen. Diese gehören zu den Handelswaren und damit zu den sonstigen alternativen Investments.

Welches Risiko besitzen alternative Investments?

Alternative Investments besitzen ein besonders hohes Risiko. Darüber solltest du dir als Anleger im Klaren sein, wenn du dich für diese Investitionsform interessierst. Es ist typisch für diese Anlageform, dass der Vertrieb der Produkte nicht durch Kreditinstitute erfolgt. In der Regel unterliegen die Anlagen nicht der Bankenaufsicht. Damit bleiben hohe Risiken eher unentdeckt. Der behördlichen Bankenregulierung sind sie ebenfalls nicht unterworfen. Alles das trägt zu einem hohen Risiko für den Anleger bei. Das hohe Risiko dieser Investments lässt sich verdeutlichen, wenn man diese alternative Anlageform gedanklich einer Anlageklasse zuordnen würde. In diesem Fall würden sich die Investments in der schlechtesten Klasse wiederfinden. Hier ist für den Anleger mit einem Totalverlust zu rechnen. Ein solcher Forderungsverlust bedeutet, dass du deine Forderung ganz oder in erheblichen Teilen abschreiben musst.

Was sollte ich als Investor bei alternativen Investments beachten?

Grundsätzlich sind die alternativen Investments auf keinen Fall für Anleger mit wenig Erfahrung geeignet. Wenn du dich erst seit Kurzem mit der Geldanlage befasst, solltest du dein Geld nicht sofort in diese alternativen Produkte investieren. Die alternativen Investments sind vor allem für Profis geeignet, die unbedingt hohe Gewinne erzielen möchten unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung. Für das Investment durch Einsteiger spricht hingegen, dass eine Beteiligung bei dieser Anlageform häufig auch mit geringen Beträgen möglich ist. Das ist ein Vorteil für den kleinen Privatinvestor. Für die Nutzung durch den Privatanleger spricht auch, dass alternative Investments für alle zugänglich sind und nicht nur für Fonds. Beteiligungen durch den Privatanleger finden häufig im Rahmen von Schwarmfinanzierungen statt.

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